Abgaben von Radioaktivität an die Umwelt: Kernanlagen müssen Grenzwerte einhalten

Kernanlagen müssen Grenzwerte einhalten

Aus allen Anlagen, in denen mit radioaktiven Stoffen gearbeitet wird, erfolgen geringe Abgaben von Radioaktivität über die Abluft und das Abwasser. Diese dürfen jedoch keine Gefahr für Mensch und Umwelt darstellen. Das ENSI kontrolliert deshalb genau, ob zulässige Limiten eingehalten werden. Im Rahmen von Inspektionen überzeugt es sich zudem, dass die Überwachung gemäss Reglement durchgeführt wird. » weiterlesen

News

Erfahrungs- und Forschungsbericht 2012

Die meisten Forschungsprojekte dienen der Entsorgung

Die höchste Anzahl an Forschungsprojekten des Jahres 2012 gehört zu den Themenbereichen Stilllegung schweizerischer Kernanlagen und Entsorgung radioaktiver Abfälle. Das dabei gewonnene Wissen ist direkt anwendbar, wie der nun erschienene Erfahrungs- und Forschungsbericht 2012 des ENSI zeigt. » weiterlesen
KKW Beznau

ENSI hat das Wiederanfahren des Kernkraftwerks Beznau 1 nach Brennelementwechsel freigegeben

Das ENSI hat am Sonntag, 9. Juni 2013 dem Wiederanfahren des Kernkraftwerks Beznau 1 zugestimmt. Zuvor hatte sich die Aufsichtsbehörde vergewissert, dass die Arbeiten vorschriftsgemäss durchgeführt wurden. » weiterlesen
Kernkraftwerk Gösgen

Unterbruch der externen Stromversorgung im Kernkraftwerk Gösgen

Durch einen Erdschluss ist am Freitagmorgen, 7. Juni 2013 das Kernkraftwerk Gösgen von der externen Stromversorgung abgeschnitten worden. Wie vorgesehen konnte auf die Notstromversorgung umgeschaltet werden. Das Kernkraftwerk Gösgen befindet sich derzeit im Revisionsstillstand. » weiterlesen
US-Aufsichtsbehörde interessiert sich für gefilterte Druckentlastung

US-Aufsichtsbehörde interessiert sich für gefilterte Druckentlastung

Alle Schweizer Kernkraftwerke verfügen bereits seit vielen Jahren über Systeme zur gefilterten Druckentlastung. Im Rahmen eines Besuches in der Schweiz haben sich Vertreter der US-Atomaufsichtsbehörde US NRC darüber informiert. Insbesondere hatte sie Fragen zur Erdbebensicherheit und zu den Kosten des Systems. Die Delegation war auch zu Gast beim ENSI. » weiterlesen
ENSI und ISPRA wollen den Erfahrungsaustausch verstärken

ENSI und ISPRA wollen den Erfahrungsaustausch verstärken

Die Schweizer und die italienische Atomaufsichtsbehörde haben eine engere Zusammenarbeit in den Bereichen Rückbau von Kernkraftwerken und Entsorgung von radioaktiven Abfällen beschlossen. Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI will insbesondere von den Erfahrungen der Italiener im Bereich Stilllegung und Rückbau profitieren. » weiterlesen

Kommentare

Viele Sichtweisen – eine Verantwortung bei der Aufsicht

Viele Blicke richten sich auf das ENSI. Dabei scheint gelegentlich Skepsis gegenüber der starken Stellung des ENSI bei der Aufsicht durch. Immer wieder wird kritisiert, das Vieraugenprinzip werde zu wenig beachtet und es wird gefordert, mehr Stimmen in die Aufsicht einzubeziehen. Damit sind vor allem Stimmen gemeint, welche der Nutzung der Kernenergie kritisch gegenüber stehen. » weiterlesen

Das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung stärken

Einige mögen das Resultat unserer Bevölkerungsbefragung erfreulich finden, dass nur gerade 19 Prozent der Schweizer Bevölkerung die Schweizer Kernkraftwerke als „nicht sicher“ bezeichnen. Ich aber sehe zwei andere Zahlen. » weiterlesen

„The Buck Stops Here“

Letzthin hat mir ein Mitarbeiter ein Bild von Harry S. Truman aufs Pult gelegt. Der ehemalige Präsident der USA sitzt am Schreibtisch. Vor ihm ein Schild: „The buck stops here.“ Frei übersetzt heisst der Spruch: „Hier muss entschieden werden – die Verantwortung kann nicht weitergegeben werden.“ Dieses Motto trifft den Kern der Aufgabe des ENSI. » weiterlesen
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