Oskar Grözinger

Oskar Grözinger

Oskar Grözinger

Oskar Grözinger (1946) studierte Physik an der Universität Stuttgart und promovierte 1974 in Tübingen. Seit 1974 übte er verschiedene Funktionen beim Land Baden-Württemberg aus – überwiegend im für die atomrechtliche Genehmigung und Aufsicht jeweils zuständigen Ministerium.

So war er von 1974 bis 1981 Referent für Forschungs- und Versuchsreaktoren, 1981 bis 1989 Referent und Projektverantwortlicher für das Kernkraftwerk Neckarwestheim II, 1990 bis 1996 Abteilungsleiter „Luft, Strahlenschutz, Lärm, Arbeitsschutz“ bei der Landesanstalt für Umweltschutz in Karlsruhe, 1996 bis 2001 Leiter des Referates „Entsorgung und Stilllegung im Umweltministerium und 2001 bis 2005 Leiter des Referats „Immissionsschutz“ sowie stellvertretender Abteilungsleiter „Industrie und Gewerbe“.

Von 2005 bis zu seiner Pensionierung Ende 2011 war Oskar Grözinger Leiter der Abteilung „Kernenergieüberwachung und Strahlenschutz“ im Umweltministerium des Landes Baden-Württemberg. Während seiner Leitung wurde die Landesaufsichtsbehörde 2008 und 2011 mit guten Ergebnissen von internationalen Experten der IAEA im Rahmen eines Integrated Regulatory Review Service (IRRS) überprüft.

Oskar Grözinger ist Kernenergieexperte und besitzt fundierte Kenntnisse in der Reaktorsicherheit. Er verfügt über eine langjährige Behördenerfahrung in allen Bereichen der Überwachung kerntechnischer Anlagen (Errichtung, Betrieb, Stilllegung und Rückbau). Durch seine mehrjährige Tätigkeit in der Deutsch-Schweizerischen Kommission für die Sicherheit kerntechnischer Einrichtungen ist er mit den Aufgaben des ENSI und mit den Rahmenbedingungen der nuklearen Aufsicht in der Schweiz gut vertraut.

Er ist seit 2012 Mitglied des ENSI-Rates.

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