Für den untertägigen Zugang für geologische Tiefenlager stehen Rampen und Schächte zur Diskussion. Aus Sicht des ENSI, welches die Sicherheit der Tiefenlager beurteilen muss, sind trotz Vor- und Nachteilen beide Varianten zweckmässig. Es wird diesen Aspekt im Rahmen des laufenden Sachplans und der anstehenden Bewilligungsverfahren weiter verfolgen und neue Erkenntnisse bei der Beurteilung berücksichtigen.
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Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI hat international anerkannte Experten zur Mitarbeit in der Expertengruppe Geologische Tiefenlager (EGT) gewinnen können. Mit diesem zusätzlichen, unabhängigen Fachwissen kann die Sicherheit der vorgeschlagenen Tiefenlager vertieft überprüft werden.
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Diese Richtlinie regelt Auslegung und Betrieb von Lagern für
entsorgungspflichtige radioaktive Abfälle, welche im Aufsichtsbereich des ENSI entstanden oder definitiv in diesen übergegangen sind,
abgebrannte Brennelemente.
Sie gilt für alle Kernanlagen in der Schweiz, sowohl für bestehende als auch für neue Lager,
unabhängig davon,
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Download: Standortgebiet Wellenberg: Stellungnahme des ENSI zum Expertenbericht von Prof. Jon Mosar (PDF, 0.5 MB)
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Download: Seismotektonik des Standortgebietes Wellenberg: Fachsitzung zum Expertenbericht von Prof. J. Mosar und zu der Stellungnahme des ENSI (PDF, 0.5 MB)
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Wenn hochaktive Abfälle transportiert werden, fällt dies in den Aufsichtsbereich des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats ENSI. Die Sicherheitsmassnahmen für solche Transporte unterstehen strengen internationalen und nationalen Auflagen.
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Die Nagra präsentierte heute im Rahmen einer Pressekonferenz des BFE 20 mögliche Standortareale für die Oberflächenanlage geologischer Tiefenlager. Die Vorschläge beinhalten Zugangsstandorte in den Regionen Südranden, Zürich Nordost, Nördlich Lägern, Jura Ost, Jura-Südfuss und Wellenberg und werden nun an den Regionalkonferenzen geprüft.
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Es gibt nicht oft Jahre, von denen im Rückblick mit Fug und Recht behauptet werden kann, sie seien „wahrhaft historisch“ gewesen. Das Jahr 2011, dessen Ende in ein paar Tagen bevorsteht, wird wohl als ein solches in die Annalen eingehen.
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Das Bundesland Baden-Württemberg möchte die Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle in Deutschland neu lancieren. Umweltminister Franz Untersteller informierte sich dazu in der Schweiz über die Erfahrungen mit dem schweizerischen Sachplanverfahren. Der deutsche Landesminister bezeichnet den Endlagersuchprozess in der Schweiz als vorbildlich und strebt für Deutschland eine ähnliche Lösung an.
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Mit dem "Sachplan geologische Tiefenlager" sucht die Schweiz in drei Etappen nach einem Standort für ein Tiefenlager für radioaktive Abfälle. Mit dem gestrigen Entscheid des Bundesrats ist nun die erste Etappe abgeschlossen und Etappe 2 beginnt. Der Bundesrat hat beschlossen, dass alle sechs von der Nagra vorgeschlagenen Standortgebiete in Etappe 2 sicherheitstechnisch vertieft untersucht werden sollen.
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