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Kernanlagen

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In der Schweiz gibt es fünf Kernkraftwerke: Beznau I & II, Mühleberg, Gösgen und Leibstadt. Nebst den Kernkraftwerken sind drei Forschungsreaktoren in Betrieb: am Paul Scherrer Institut in Würenlingen, an der ETH Lausanne und an der Universität Basel. Auch das zentrale Zwischenlager für radioaktive Abfälle ZWILAG in Würenlingen wird vom ENSI überwacht.

News

Hintergrundartikel

Die beiden Blöcke vor der Umbenennung der Betreiberin Nordostschweizerische Kraftwerke AG (NOK) in Axpo AG im Jahre 2009.

ENSI erteilt keinen Blankocheck für Laufzeitverlängerungen

Der Betrieb einer Anlage über 40 Jahre hinaus ist an strenge Auflagen gebunden. Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI wird die Sicherheit der Kraftwerke laufend überprüfen. Erfüllt ein Werk die gesetzlich fixierten Vorgaben nicht mehr, wird die Anlage unabhängig vom Alter stillgelegt.

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1) Feuerlöscher; 2) Stahlcontainment (Primärcontainment); 3) Annulus (Zwischenraum mit leichtem Unterdruck); 4) Betoncontainment (Sekundärcontainment); 5) Umwelt

Bohrlöcher im Kernkraftwerk Leibstadt

  Feuerlöscher Stahlcontainment (Primärcontainment) mit reparierten Bohrlöchern Annulus (Zwischenraum mit leichtem Unterdruck) Betoncontainment (Sekundärcontainment) Umwelt Die Bohrlöcher befanden sich im Primärcontainment. Im Kernkraftwerk Leibstadt ist das Primärcontainment eine grosse Stahlschale.

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Dokumente

Verlängerung der Freigabe für die Behandlung des KKL-Hauptkühlwassers mit Chlordioxid und Verlängerung des Eventualantrages für die weitere Behandlung mit Natriumhypochlorit

Das KKL hat beim ENSI am 12. Juni 2014 einen Freigabeantrag für die Verlängerung des Langzeitversuches mit Chlordioxid sowie für die Vertängerung des Eventualantrages für die weitere Behandlung mit Natriumhypochlorit eingereicht. Aufgrund der Stellungnahmen von BAFU und BAG, der kantonalen Fachstellen des Kantons Aargau und des Landratsamts Waldshut sowie eigenen Übertegungen zur Sicherheit des Verfahrens erteilt das ENSI die Freigaben zur Desinfektion des KKL-Hauptkühlwassers sowie die Bekämpfung von Legionellen bis zur Ausserbetriebnahme des Hauptkühlwassersystems zu Beginn der nächsten Jahreshauptrevision, die im August 2015 geplant ist.    . Weiterlesen

Bundesgerichtsurteil vom 11. April 2014: Aufsicht über das KKW Mühleberg

Aufgrund des Unfalls von Fukushima forderte das ENSI von der BKW unter anderem den Nachweis für die Beherrschung eines Extremhochwassers, das mit einer Häufigkeit von einmal in 10'000 Jahren zu erwarten ist. Dieser Nachweis bezog sich auch auf das geplante Vorgehen im Fall, dass die Kühlwasserversorgung des Kernkraftwerks Mühleberg aus der Aare wegen Verstopfung ausfallen sollte. Weiterlesen

Aufsichtsbericht 2013 – ENSI-AN-8800

In den Kernkraftwerken kam es im Jahr 2013 zu 34 meldepflichtigen Vorkommnissen: 7 Vorkommnisse betrafen die beiden Blöcke des Kernkraftwerks Beznau 7 das Kernkraftwerk Gösgen 7 das Kernkraftwerk Leibstadt und 13 das Kernkraftwerk Mühleberg. Es waren keine Reaktorschnellabschaltungen aus dem Leistungsbetrieb zu verzeichnen. Auf der von Stufe 0 bis 7 reichenden internationalen Ereignisskala INES ordnete das ENSI im Berichtsjahr alle meldepflichtigen Vorkommnisse in den Kernkraftwerken der Stufe 0 zu. Das ENSI kommt weiter zum Schluss, dass die bewilligten Betriebsbedingungen im Jahr 2013 sowohl bei den Kernanlagen des PSI als auch bei den Forschungsreaktoren von Lausanne und Basel eingehalten wurden.     Weiterlesen

Stellungnahme zur Studie „Risiko Altreaktoren Schweiz“

Mit einer Studie haben die Schweizerische Energiestiftung SES und Greenpeace Schweiz versucht, ihre politischen Thesen zur ungenügenden Sicherheit der Schweizer Kernkraftwerke technisch zu untermauern. Diese Studie stellt die Wirksamkeit von vier wesentlichen Massnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit im Langzeitbetrieb in Frage und schliesst daraus, dass ein Langzeitbetrieb grundsätzlich problematisch ist. Die an Alterungsmanagement; Methodik zur Überwachung der Versprödung des Reaktordruckbehälters (RDB); Nachrüstungen und probabilistischen Sicherheitsanalysen geäusserte Kritik ist unspezifisch und beschränkt sich auf Verallgemeinerungen: Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI hat die Studie überprüft und kommt zum Schluss, dass die darin enthaltenen Aussagen und Schlussfolgerungen technisch nicht haltbar sind.. Weiterlesen