Kernanlagen

Karte_Kernanlagen_Radioaktive_Abfälle_ENSI

In der Schweiz gibt es fünf Kernkraftwerke: Beznau I & II, Mühleberg, Gösgen und Leibstadt. Nebst den Kernkraftwerken sind drei Forschungsreaktoren in Betrieb: am Paul Scherrer Institut in Würenlingen, an der ETH Lausanne und an der Universität Basel. Auch das zentrale Zwischenlager für radioaktive Abfälle ZWILAG und das Bundeszwischenlager in Würenlingen wird vom ENSI überwacht.

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News

Hintergrundartikel

ENSI_externe_Stromversorgung_Kernkraftwerke_Schweiz

Schweizer Kernkraftwerke können sich selbst mit Strom versorgen

Während einer Strommangellage in der Schweiz funktionieren Kernkraftwerke wie Inseln im Meer: Auch wenn sie vom Stromnetz abgekoppelt sind, können sie sich selbst mit Strom versorgen. Mithilfe von Eigenstromproduktion und Notstromaggregaten haben die Sicherheitssysteme genug Energie, um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten.

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Kernkraftwerk_Leibstadt_Bohrlöcher_Feuerlöscher

KKL: Beschädigungen am Primärcontainment vom 24. Juni 2014

Am 24. Juni 2014 wurde bei einer Begehung im Primärcontainment auf der Ebene +28 m festgestellt, dass die Halterungen für zwei Handfeuerlöscher mittels Bohrungen und Verschraubungen an der Stahlwand des Primärcontainments angebracht waren. Die Halterungen wurden umgehend entfernt und die durchgehenden Bohrungen provisorisch verschlossen. Zusätzlich wurde geprüft, ob sich an der Innenseite des Primärcontainments weitere, in unzulässiger Weise angebrachte Komponenten befanden. Dabei ergaben sich keine Befunde.

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Dokumente

A03 Periodische Sicherheitsüberprüfung von Kernkraftwerken

Die vorliegende Richtlinie ENSI-A03 regelt Vorgehen und Umfang bei der periodischen Sicherheitsüberprüfung für Kernkraftwerke in der Schweiz im Detail. Ziel der PSÜ ist die ganzheitliche sicherheitstechnische Beurteilung des Kernkraftwerks. Sie ist gemäss Kernenergieverordnung mindestens alle 10 Jahre vom Inhaber einer Betriebsbewilligung für ein Kernkraftwerk durchzuführen. Weiterlesen

Verlängerung der Freigabe für die Behandlung des KKL-Hauptkühlwassers mit Chlordioxid und Verlängerung des Eventualantrages für die weitere Behandlung mit Natriumhypochlorit

Das KKL hat beim ENSI am 12. Juni 2014 einen Freigabeantrag für die Verlängerung des Langzeitversuches mit Chlordioxid sowie für die Vertängerung des Eventualantrages für die weitere Behandlung mit Natriumhypochlorit eingereicht. Aufgrund der Stellungnahmen von BAFU und BAG, der kantonalen Fachstellen des Kantons Aargau und des Landratsamts Waldshut sowie eigenen Übertegungen zur Sicherheit des Verfahrens erteilt das ENSI die Freigaben zur Desinfektion des KKL-Hauptkühlwassers sowie die Bekämpfung von Legionellen bis zur Ausserbetriebnahme des Hauptkühlwassersystems zu Beginn der nächsten Jahreshauptrevision, die im August 2015 geplant ist.    . Weiterlesen

Bundesgerichtsurteil vom 11. April 2014: Aufsicht über das KKW Mühleberg

Aufgrund des Unfalls von Fukushima forderte das ENSI von der BKW unter anderem den Nachweis für die Beherrschung eines Extremhochwassers, das mit einer Häufigkeit von einmal in 10'000 Jahren zu erwarten ist. Dieser Nachweis bezog sich auch auf das geplante Vorgehen im Fall, dass die Kühlwasserversorgung des Kernkraftwerks Mühleberg aus der Aare wegen Verstopfung ausfallen sollte. Weiterlesen