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Notfallschutz

Die Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen (HSK) stellt fest, dass die schweizerischen Kernanlagen im Jahr 2000 wiederum mit grosser Sicherheit betrieben wurden. In den fünf Kernkraftwerken und den übrigen Kernanlagen hatte die HSK acht Vorkommnisse gemäss ihren Sicherheits-Richtlinien zu klassieren. Alle diese Vorkommnisse sind auf der international gebräuchlichen Bewertungsskala auf der untersten Stufe registriert. Der Strahlenschutz für Personal und Bevölkerung war immer gewährleistet. Alle Transporte abgebrannter Brennelemente zur Wiederaufarbeitung nach Frankreich wurden ordnungsgemäss und ohne Kontaminationen durchgeführt.

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Im November 1999 wurde die betriebliche Sicherheit des Kernkraftwerks Gösgen (KKG) von einem internationalen Expertenteam unter Leitung der Internationalen Atomenergie Organisation (IAEA) beurteilt. Der Bericht liegt nun vor. Das Team kommt zum Schluss, dass die Leitung des KKG bestrebt ist, die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Anlage ständig zu verbessern. Das Personal ist für seine Arbeit sehr gut qualifiziert und ausgebildet. In vielen Bereichen konnten Verfahren und Methoden festgestellt werden, die zur Anwendung in anderen Kernkraftwerken empfohlen wurden. Verbesserungsvorschläge, die KKG umsetzen sollte, betreffen u.a. die Einführung eines Qualitätsmanagementsystems und die Erarbeitung von einigen zusätzlichen Verfahrensvorschriften. Die Beurteilung des internationalen Expertenteams deckt sich mit jener der Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen (HSK).

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Am 19. und 20. Oktober 2000 hat die Deutsch-Schweizerische Kommission für die Sicherheit kerntechnischer Einrichtungen (DSK) ihre jährliche Tagung in Interlaken abgehalten. Sie wurde gemeinsam geleitet von Dr. A. Matting, Ministerialdirigent im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) und W. Jeschki, Direktor der Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen (HSK). Der Notfallschutz für die Bevölkerung in der Umgebung der grenznahen Kernanlagen, die Konzepte zur Endlagerung radioaktiver Abfälle sowie die Sondierbohrungen zur Erkundung der Endlagereigenschaften der Sedimentgesteine im Zürcher Weinland in Grenznähe zu Deutschland waren einige der besprochenen Themen.

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Die HSK (Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen) hat am 10. Oktober 2000 dem Kernkraftwerk Leibstadt (KKL) die bereits vom Bundesrat bewilligte Erhöhung der Leistung auf 112 Prozent, entsprechend einer thermischen Leistung von 3515 Megawatt, freigegeben. Die HSK hat sich vorgängig davon überzeugt, dass die erforderlichen sicherheitstechnischen Bedingungen erfüllt sind. Das Werk hat daraufhin seine Leistung von 110 auf 112 Prozent angehoben.

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Die HSK (Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen) hat dem Kernkraftwerk Beznau (KKB) am Abend des 27. September 2000 die Freigabe für das Wiederanfahren von Block 1 erteilt. Das Werk war seit dem 21. Juli 2000 für den periodischen Brennelementwechsel sowie für die Vornahme von Revisions- und Erneuerungsarbeiten abgestellt gewesen. Die HSK hat sich überzeugt, dass die Arbeiten und insbesondere der Einbau eines dem neuesten Stand der Technik entsprechenden Reaktorschutzsystems ordnungsgemäss ausgeführt wurden. Die Vorschriften für den Strahlenschutz wurden eingehalten.

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Heute Morgen (Dienstag) kurz nach zehn Uhr kam es beim Kernkraftwerk Mühleberg zu einer Kundgebung. Einer der Beteiligten landete dabei aus der Luft auf dem Dach des Reaktorgebäudes. Inzwischen (kurz vor Mittag) ist die Störaktion beendet. Die nukleare Sicherheit der Anlage wurde nicht tangiert. Der Betrieb der gesamten Anlage lief während der ganzen Aktion normal […]

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Im Kernkraftwerk Leibstadt wurde heute (Donnerstag) kurz vor Mittag der Reaktor wegen eines Fehlers im Bereich des Generators abgeschaltet. Die automatische Abschaltung des Reaktors erfolgte ordnungsgemäss. Durch das Vorkommnis kam es zu keinen Abgaben von Radioaktivität an die Umwelt. Auf dem automatischen Fernüberwachungsnetz der HSK wurden keine erhöhten Werte der Dosisleistung festgestellt, die auf Abgaben […]

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Die HSK (Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen) hat dem Kernkraftwerk Leibstadt (KKL) am frühen Morgen des 25. August 2000 die Freigabe zum Wiederanfahren nach dem Revisionsstillstand erteilt. Das Werk war vom 31. Juli bis zum 25. August 2000 abgestellt. Es wurden Brennelemente ausgewechselt, die Revisionsarbeiten und vorgeschriebenen Tests durchgeführt und die Hochdruckturbine für die Leistung von 112 % umgebaut. Die HSK hat die Revisionsarbeiten verfolgt und vor Ort Inspektionen vorgenommen. Sie kommt zum Schluss, dass die Anlage nach der Revision in einem Zustand ist, um sicher in den nächsten Zyklus zu starten.

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Die HSK (Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen) hat dem Kernkraftwerk Mühleberg (KKM) am 24. August 2000 nach dem erfolgreich abgeschlossenen Revisionsstillstand die Freigabe zum Wiederanfahren erteilt. Die Abstellung dauerte vom 7. bis 24. August 2000. Nebst dem Brennelementwechsel führte das KKM Unterhaltsarbeiten und Wiederholungsprüfungen durch. Die HSK hat die Arbeiten mitverfolgt und die Anlage inspiziert. Sie hat sich überzeugt, dass das KKW nach der Revision in einem Zustand ist, der einen sicheren Weiterbetrieb gewährleistet.

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