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Alle schweizerischen Kernanlagen wurden im Jahr 2002 erneut auf einem hohen Sicherheitsniveau betrieben. Dies ist die wichtigste Folgerung der Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen (HSK) im Rückblick auf das vergangene Jahr. In den Kernkraftwerken und den übrigen Kernanlagen (Zwischenlager, nukleare Forschungseinrichtungen etc.) hat die HSK 10 Vorkommnisse (Vorjahr: 18) gemäss ihren Richtlinien klassiert. Auf der international gebräuchlichen Störfall-Bewertungsskala (INES) wurden alle Vorkommnisse der untersten Stufe (Stufe 0) zugeordnet. Die Sicherheit im Strahlenschutz für Personal und Bevölkerung war überall jederzeit gewährleistet. Die Transporte abgebrannter Brennelemente zur Wiederaufarbeitung in Frankreich und Grossbritannien sowie die Anlieferungen von hochaktiven Abfällen und abgebrannten Brennelementen zum Zentralen Zwischenlager in Würenlingen wurden ordnungsgemäss und frei von Kontaminationen durchgeführt.

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Die HSK (Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen) kam bei der Beurteilung der Periodischen Sicherheitsüberprüfung des Kernkraftwerks Mühleberg zum Schluss, dass im Kernkraftwerk Mühleberg ein hohes Mass an technischer und organisatorischer Sicherheitsvorsorge getroffen ist, dass die Anlage während der vergangenen zehn Jahre zuverlässig betrieben wurde und die Voraussetzungen für einen sicheren Weiterbetrieb erfüllt sind.

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Die Deutsch-Schweizerische Kommission für die Sicherheit kerntechnischer Einrichtungen (DSK) hat ihre Jahrestagung vom 23. bis 25. Oktober 2002 in Rheinfelden (Schweiz) abgehalten. Sie wurde gemeinsam geleitet von D. Majer, Ministerialdirigent im deutschen Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) und Dr. U. Schmocker, Direktor der schweizerischen Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen (HSK). Hauptsächliche Themen waren der Informationsaustausch zum neuen deutschen Atomgesetz, zum Kernenergiegesetz der Schweiz, welches sich zurzeit in der parlamentarischen Beratung befindet, sowie zur Sicherheit der Kernanlagen und zum Strahlenschutz in den beiden Ländern. Im Weiteren wurde über den Notfallschutz für die Bevölkerung in der Umgebung der grenznahen Kernanlagen sowie über die laufenden Arbeiten zur nuklearen Entsorgung informiert. Der von der deutschen Arbeitsgruppe “AkEnd” erstellte Bericht zum Auswahlverfahren, welches zum Untersuchungsgebiet im Zürcher Weinland führte, wurde von der DSK zur Kenntnis genommen. Der Bericht wird demnächst veröffentlicht.

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Die HSK (Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen) hat dem Kernkraftwerk Mühleberg am Freitag, 30. August 2002, die Freigabe zum Wiederanfahren der Anlage erteilt. Das Werk war seit dem 11. August 2002 abgestellt, um Revisionsarbeiten vorzunehmen und Brennelemente auszuwechseln. Die HSK hat die Revision verfolgt und gezielte Inspektionen durchgeführt. Sie hat sich überzeugt, dass die Arbeiten und Prüfungen ordnungsgemäss abgeschlossen wurden. Die Vorschriften für den Strahlenschutz wurden korrekt eingehalten.

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Die HSK (Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen) hat am Dienstag, 20. August 2002 den Kernkraftwerken Leibstadt und Block 2 von Beznau die Freigabe zum Wiederanfahren nach der Revisionsabstellung erteilt. Beide KKW waren seit dem 3. August abgestellt, um Brennelemente auszuwechseln und Unterhaltsarbeiten auszuführen. Die HSK hat die Revisionen mitverfolgt und gezielte Inspektionen vorgenommen. Sie hat sich überzeugt, dass in beiden Anlagen die Arbeiten und Prüfungen ordnungsgemäss abgeschlossen und die Vorschriften für den Strahlenschutz eingehalten wurden.

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Die HSK (Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen) hat dem Kernkraftwerk Beznau am Mittwochabend, 24. Juli 2002, die Freigabe zum Wiederanfahren von Block 1 erteilt. Der Block 1 war vom 28. Juni bis zum 24. Juli 2002 abgestellt, wobei die geplanten Revisionsarbeiten ausgeführt und Brennelemente ausgewechselt wurden. Die HSK hat die Revision verfolgt und Inspektionen vorgenommen. Sie hat sich überzeugt, dass die Arbeiten und Prüfungen ordnungsgemäss abgeschlossen wurden. Die Vorschriften für den Strahlenschutz wurden konsequent eingehalten.

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Die HSK (Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen) hat dem Kernkraftwerk Gösgen am Donnerstag, 27. Juni 2002, die Freigabe zum Wiederanfahren für den 24. Betriebszyklus erteilt. Das Werk war vom 8. bis 27. Juni abgestellt, um Revisionsarbeiten auszuführen und Brennelemente auszuwechseln. Die HSK hat die Revision verfolgt und gezielte Inspektionen vorgenommen. Sie hat sich überzeugt, dass die Arbeiten und Prüfungen ordnungsgemäss abgeschlossen und die Vorschriften für den Strahlenschutz eingehalten wurden.

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