Notfallschutz

Der Notfallschutz hat zum Ziel, die betroffene Bevölkerung und deren Lebensgrundlagen zu schützen und die Auswirkungen eines Ereignisses zu begrenzen. Die Aufgaben der Stellen beim Bund, den Kantonen, Regionen und Gemeinden sowie den Betreibern von Kernanlagen sind in der Notfallschutzverordnung geregelt.

Die auf dem Geoportal des Bundes veröffentlichten Zonenpläne finden Sie hier.

 

News

1 Jahr Fukushima: Weiterhin grosse Anstrengungen bei Aufräumarbeiten

Oberstes Ziel in der Schweiz ist es, dass sich ein Unfall wie in Fukushima nicht ereignen kann. Kommt es dennoch dazu, muss der Schutz der Bevölkerung gewährleistet sein. Nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima haben nicht nur die Betreiber aus den Erkenntnissen Massnahmen abgeleitet. Auch beim Notfallschutz hat man Optimierungsbedarf identifiziert und Massnahmen eingeleitet. Damit soll sichergestellt werden, dass die schweizerische Notfallorganisation auch auf Extremereignisse wie in Fukushima vorbereitet ist.

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Susan Boos, rédactrice en chef de la WoZ

Seit 300 Tagen halten Aktivisten der Anti-AKW-Bewegung Mahnwache vor dem Haupteingang des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats ENSI. Am Dienstagabend standen sie für einmal nicht vor der Türe, sondern liessen sich beim ENSI von WoZ-Journalistin Susan Boos und ENSI-Fachexperte Ronald Rusch über den Notfallschutz informieren.

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Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI beurteilt das externe Lager der schweizerischen Kernkraftwerke in Reitnau grundsätzlich als tauglich. Es hatte ein solches Lager als eine Sofortmassnahme nach dem Reaktorunfall in Fukushima gefordert. Die Überprüfungen sind damit jedoch noch nicht abgeschlossen.

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Bojan Tomic

Der Peer Review des Schweizer Länderberichts zum EU-Stresstest hat den Schweizer Kernkraftwerken gute Noten gegeben. Im Interview sagt Bojan Tomic, Leiter des Peer Review Teams, dass die Schweizer Kraftwerke trotz des Alters gewisser Anlagen, in vielen Fällen über hohe Sicherheitsmargen bei Extremereignissen verfügen. Er sieht unter anderem das ständige Nachrüsten als Ursache dafür.

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EU-Stresstest: Internationales Expertenteam besucht Beznau

Ein achtköpfiges internationales Expertenteam hat im Rahmen des EU-Stresstests während der letzten vier Tage die Schweiz besucht. Auf dem Programm stand unter anderem ein Augenschein im Kernkraftwerk Beznau und im Notfall-Lager Reitnau. Das Expertenteam beurteilt den Schweizer Länderbericht.

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Sirenen warnen auch vor Radioaktivität

Am ersten Mittwochnachmittag des Monats Februar findet der jährliche Sirenentest in sämtlichen Regionen der Schweiz statt. Die Überprüfung der Alarmierungsanlagen und sämtlicher Prozesse dient auch der Sicherheit der Schweizer Bevölkerung im Falle, dass radioaktive Stoffe aus einer der Kernanlagen austreten. Dann berät das ENSI die NAZ und berechnet die Ausbreitung der Radioaktivität.

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