Alterung

Die Schweizer Kernkraftwerke werden seit vielen Jahren laufend nachgerüstet. Insgesamt haben die Betreiber in der Schweiz schon viele hundert Millionen Franken in die Erneuerung ihrer Anlagen gesteckt. Gewisse Komponenten eines Kernkraftwerks können aber nicht ausgetauscht werden. Sie sind es, die die Lebensdauer eines Kernkraftwerks bestimmen. Dazu gehört das Herz der Anlage, der aus mächtigen Stahlringen zusammen geschweisste Reaktordruckbehälter. Der Reaktordruckbehälter ist es aber auch, der den stärksten Belastungen ausgesetzt ist.

Darum gibt es Verordnungen die bei zu grossen Alterungserscheinungen am Reaktordruckbehälter die Ausserbetriebnahme des Kernkraftwerkes fordert.

Top-Artikel

Politische und wirtschaftliche Überlegungen dürfen nicht zu Abstrichen bei der Sicherheit der Kernkraftwerke führen. Dies ist nicht einfach das Bedürfnis der Aufsichtsbehörde, sondern das Interesse der gesamten Bevölkerung. Ein Kommentar von ENSI-Direktor Hans Wanner.

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News

Der ehemalige Vorsitzende der US-Atomaufsichtsbehörde NRC, Gregory Jaczko, und ENSI-Direktor Hans Wanner haben am Nuclear Phaseout Congress in Zürich über die Herausforderung im Umgang mit politischem und wirtschaftlichem Druck referiert. Sicherheit sei nicht nur eine technische Frage, sondern werde auch politisch und wirtschaftlich beeinflusst.

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Ende der 1990er Jahre wurden am Containment der Kernkraftwerke Beznau 1 und 2 lokal begrenzte Korrosionsschäden festgestellt. Seither wird die Entwicklung dieser Schäden vom Betreiber und dem ENSI überwacht. Die Wandstärke der Stahldruckschalen beider Werke erfüllt auch langfristig die gesetzlichen Anforderungen und ist ausreichend für einen sicheren Betrieb.

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Titelbild des "Schweizer Journals" zur Inbetriebnahme des KKW Beznau 1 im Jahr 1969.

In der Schweiz müssen Kernkraftwerke auch nach mehreren Jahrzehnten Betrieb hohe Sicherheitsanforderungen erfüllen. Dies schreibt das Gesetz vor und wird vom Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI überprüft und durchgesetzt. „Entscheidend ist in der Schweiz nicht das Alter einer Anlage, sondern ihre Sicherheit“, betont ENSI-Direktor Hans Wanner. Kernkraftwerke dürfen in der Schweiz nur betrieben werden, wenn sie die gesetzlichen […]

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Kernkraftwerke in der Schweiz müssen über ihre ganze Lebensdauer mehr als nur die minimalen Sicherheitsanforderungen erfüllen. Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI besteht darauf, dass die Betreiber dafür sorgen, dass ihre Anlagen bis zum letzten Betriebstag über zusätzliche Sicherheitsmargen verfügen.

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Hintergrundartikel

Der Betrieb einer Anlage über 40 Jahre hinaus ist an strenge Auflagen gebunden. Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI wird die Sicherheit der Kraftwerke laufend überprüfen. Erfüllt ein Werk die gesetzlich fixierten Vorgaben nicht mehr, wird die Anlage unabhängig vom Alter stillgelegt.

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Dokumente

Mit einer Studie haben die Schweizerische Energiestiftung SES und Greenpeace Schweiz versucht, ihre politischen Thesen zur ungenügenden Sicherheit der Schweizer Kernkraftwerke technisch zu untermauern. Diese Studie stellt die Wirksamkeit von vier wesentlichen Massnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit im Langzeitbetrieb in Frage und schliesst daraus, dass ein Langzeitbetrieb grundsätzlich problematisch ist. Die an Alterungsmanagement; Methodik zur Überwachung […]

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Diese Richtlinie regelt die Anforderungen an die Alterungsüberwachung für den Betrieb von schweizerischen Kernanlagen für alle gemäss Richtlinie ENSI-G01 zu klassierenden Bauwerke sowie elektrischen und mechanischen Ausrüstungen. Für die Alterungsüberwachung sind die sicherheitsrelevanten Aspekte der Werkstoffalterung von mechanischen und elektrischen Ausrüstungen sowie von Bauwerken zu betrachten.

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