Vorkommnisse

Das ENSI fasst Ereignisse und Befunde unter dem Begriff Vorkommnisse zusammen. Meldepflichtig sind sowohl Vorkommnisse mit Bedeutung für die nukleare Sicherheit (Art. 21 Abs. 1 KEV sowie Art. 38 Abs. 3 Bst. a und c KEV) als auch Vorkommnisse von öffentlichem Interesse (Art. 38 Abs. 3 Bst. b KEV). Zu letzteren zählen von ausserhalb der Anlage wahrnehmbare Vorkommnisse auf dem Areal der Kernanlage, unabhängig von deren Bedeutung für die nukleare Sicherheit.

Vorkommnisse in Schweizer Kernkraftwerken

Weitere Vorkommnisse

News

Im Kernkraftwerk Leibstadt kam es heute Nacht, 12. Mai 2019, um 02:16 Uhr zu einer Schnellabschaltung des Reaktors. Die Abschaltung wurde wie am 24. April aufgrund einer Störung am Vordruckregler ausgelöst. Es gab keine erhöhten Abgaben von Radioaktivität an die Umwelt.

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Leibstadt

Im Kernkraftwerk Leibstadt kam es heute Abend, 24. April 2019, um 18:09 Uhr zu einer Schnellabschaltung des Reaktors. Die Abschaltung wurde automatisch durch eine Störung am Vordruckregler ausgelöst. Es gab keine erhöhten Abgaben von Radioaktivität an die Umwelt.

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Weitere News zu Vorkommnissen

Dokumente

Die Kernanlagen in der Schweiz sind im Betriebsjahr 2017 sicher betrieben worden. Zu diesem Schluss kommt das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI in seinem Aufsichtsbericht. Das Aufsichtsjahr 2017 wurde zudem geprägt durch längere Stillstände, die den Block 1 des Kernkraftwerks Beznau und das Kernkraftwerk Leibstadt betrafen.

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Das Aufsichtsjahr 2015 war geprägt vom Stillstand der beiden Blöcke des Kraftwerks Beznau in der gesamten zweiten Jahreshälfte. Die in Betrieb stehenden Kernkraftwerke in der Schweiz weisen einen guten Zustand auf und erfüllen die Sicherheitsanforderungen. Dies ist das Fazit des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats ENSI in seinem neuen Aufsichtsbericht 2015.

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Die Bewilligungsinhaber haben im 2014 ihre gesetzlich festgelegten Meldepflichten gegenüber der Aufsichtsbehörde ENSI wahrgenommen. Alle Anlagen befinden sich in einem sicherheitstechnisch guten Zustand. In den Kernkraftwerken kam es im Jahr 2014 zu 38 meldepflichtigen Vorkommnissen: je 5 Vorkommnisse betrafen die beiden Blöcke des Kernkraftwerks Beznau 11 das Kernkraftwerk Gösgen 9 das Kernkraftwerk Leibstadt und 8 das […]

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In den Kernkraftwerken kam es im Jahr 2013 zu 34 meldepflichtigen Vorkommnissen: 7 Vorkommnisse betrafen die beiden Blöcke des Kernkraftwerks Beznau 7 das Kernkraftwerk Gösgen 7 das Kernkraftwerk Leibstadt und 13 das Kernkraftwerk Mühleberg. Es waren keine Reaktorschnellabschaltungen aus dem Leistungsbetrieb zu verzeichnen. Auf der von Stufe 0 bis 7 reichenden internationalen Ereignisskala INES ordnete das ENSI im Berichtsjahr alle meldepflichtigen Vorkommnisse in den […]

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Es gab 2012 keine Vorkommnisse in den Schweizer Kernkraftwerken, die die Sicherheit von Mensch und Umwelt hätten beeinträchtigen können. Dies zeigt die Auswertung der Resultate der über 400 Inspektionen, die das ENSI angemeldet und unangemeldet durchgeführt hat, sowie der Betriebsdaten und Vorkommnis-Meldungen der Kraftwerksbetreiber.

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Das ENSI berichtet in seinem Aufsichtsbericht in den Kapiteln 1 bis 4 über das Betriebsgeschehen, die Anlagetechnik, den Strahlenschutz, die Betriebsführung etc. der einzelnen Kernkraftwerke. Das Kapitel 5 behandelt das Zentrale Zwischenlager der ZWILAG in Würenlingen. Die Kapitel 6 und 7 sind den Kernanlagen des Paul Scherrer Instituts sowie den Forschungsreaktoren der Universität Basel und […]

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Die Kernanlagen der Schweiz werden seit den katastrophalen Ereignissen im japanischen Fukushima vom 11. März 2011 in der Öffentlichkeit grundlegend anders wahrgenommen als zuvor. Einen Monat vor Fukushima hatten sich die Stimmberechtigten des Kantons Bern für den Ersatz des Kernkraftwerks Mühleberg durch ein neues Kernkraftwerk am selben Standort ausgesprochen. Drei Tage nach Fukushima sistierte der […]

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Die nukleare Sicherheit in den schweizerischen Kernanlagen: Das ENSI hat den Betrieb der schweizerischen Kernanlagen im Jahr 2009 wie in den vorangehenden Jahren als sicher beurteilt. Und trotzdem war das Jahr 2009 aus Sicht der nuklearen Sicherheit nicht optimal. Die Sicherheit der Kernkraftwerke Leibstadtund Mühleberg wurde vom ENSI aufgrund der systematischen Sicherheitsbewertung mit gut bewertet. […]

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Mit der am 1. Januar 2009 erfolgten Überführung der Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen (HSK) in das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (ENSI) wird die schweizerische Aufsichtsbehörde im Nuklearbereich auch formell unabhängig. Damit werden die Vorgaben des Kernenergiegesetzes und des internationalen Übereinkommens über die nukleare Sicherheit umgesetzt. Diese verlangen eine formelle und wirksame Aufgabentrennung zwischen den nuklearen […]

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Im Jahr 2007 wurden wesentliche energiepolitische Weichen gestellt, die für die Arbeit der HSK wegweisend sind: Die Energiestrategie des Bundesrates, das neue Stromversorgungsgesetz, das Konzept zum Sachplan geologische Tiefenlagerung und die Verabschiedung des ENSI-Gesetzes. Im Februar 2007 beschloss der Bundesrat eine neue Energiepolitik, die auf vier Säulen beruht: Energieeffizienz Erneuerbare Energien Grosskraftwerke Verstärkung der internationalen […]

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