Kernanlagen

In der Schweiz gibt es fünf Kernkraftwerke: Beznau I & II, Mühleberg, Gösgen und Leibstadt. Nebst den Kernkraftwerken ist ein Forschungsreaktor an der ETH Lausanne in Betrieb. Zwei Forschungsreaktoren am Paul Scherrer Institut PSI in Würenlingen sind fast vollständig zurückgebaut. Ein dritter Forschungsreaktor des PSI sowie derjenige der Universität Basel sind endgültig ausser Betrieb genommen und sollen zurückgebaut werden. Auch das zentrale Zwischenlager für radioaktive Abfälle ZWILAG und das Bundeszwischenlager in Würenlingen werden vom ENSI überwacht.

Top-Artikel

News

Das ENSI hat dem Kernkraftwerk Leibstadt die Freigabe zum Wiederanfahren mit Auflagen erteilt. Die Bedingungen, unter denen es im KKL zu den Dryouts gekommen ist, sind bekannt. Das Kernkraftwerk hat Gegenmassnahmen ergriffen. Somit ist der Betrieb sicher. Im Interview erklärt Ralph Schulz, Leiter des Fachbereichs Sicherheitsanalysen, die Hintergründe.

Weiterlesen...

Weitere News

Hintergrundartikel

Im Reaktor wird durch die Kernspaltung Wärme erzeugt. Um eine optimale Kühlung der Brennstäbe zu gewährleisten, müssen die Hüllrohre immer mit einem Wasserfilm bedeckt sein. Sollten sie dennoch an einzelnen Stellen nicht vollständig mit Wasser bedeckt sein, spricht man von „Dryout“ – also Austrocknung.

Weiterlesen...

Weitere Hintergrundartikel

Dokumente

Kernkraftwerke müssen dem Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI monatlich über ihre Abgaben radioaktiver Stoffe Bericht erstatten. Bisher wurden einzig die Totalwerte in den Jahresberichten der Aufsichtsbehörde veröffentlicht. Hier wird das ENSI die monatlichen Daten aller Werke rund fünf Wochen nach Monatsende in Form einer Excel-Datei aufschalten.

Weiterlesen...

Die Kernkraftwerke müssen dem Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI monatlich über ihre Abgaben radioaktiver Stoffe Bericht erstatten. Bisher wurden einzig die Totalwerte in den Jahresberichten der Aufsichtsbehörde veröffentlicht. Hier wird das ENSI die monatlichen Daten aller Werke rund fünf Wochen nach Monatsende in Form einer Excel-Datei aufschalten.

Weiterlesen...

Das Aufsichtsjahr 2015 war geprägt vom Stillstand der beiden Blöcke des Kraftwerks Beznau in der gesamten zweiten Jahreshälfte. Die in Betrieb stehenden Kernkraftwerke in der Schweiz weisen einen guten Zustand auf und erfüllen die Sicherheitsanforderungen. Dies ist das Fazit des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats ENSI in seinem neuen Aufsichtsbericht 2015.

Weiterlesen...

Das Kernkraftwerk Mühleberg verfügt über die vorgeschriebenen Schutzmassnahmen für ein 10‘000-jährliches Hochwasser. Dies war auch schon 2011 der Fall, wie das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI in einer Verfügung festhält. Seither wurde die Anlage im Bereich des Hochwasserschutzes weiter nachgerüstet. „Das ENSI hat sich bei der Beurteilung der Schutzmassnahmen des Kernkraftwerks Mühleberg stets an die nationalen und […]

Weiterlesen...

Mit Schreiben vom 23. April 2013 reichte das Paul Scherrer Institut (PSI) dem Bundesamt für Energie (BFE) das Gesuch zur Anordnung der Stilllegungsverfügung für die Kernanlage PROTEUS ein. Mit dem Gesuch des PSI soll die Stilllegungsverfügung für die Kernanlage PROTEUS des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) erwirkt werden. Das ENSI hat […]

Weiterlesen...

Das Hotlabor des Paul Scherrer Instituts PSI untersteht als Kernanlage der Kernenergie- und Strahlenschutzgesetzgebung. Mit Brief vom 27. Januar 2005 an das Bundesamt für Energie ersucht das PSI um eine Erneuerung der Betriebsbewilligung für das Hotlabor. Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI hat als vom Gesetz bezeichnete Aufsichtsbehörde zu prüfen, ob das Hotlabor den gesetzlichen und behördlichen […]

Weiterlesen...

Im März 2014 stellte das ENSI sein Gutachten zum Gesuch des PSI um Erneuerung der Hotlabor-Betriebsbewilligung fertig. Das entsprechende Gutachten ENSI 22/800 basiert auf der Revision 1 des Hotlabor-Sicherheitsberichtes TM-43-04-15 vom 17. Januar 2007. Anfang Juni 2015 reichte das PSI einen überarbeiteten Sicherheitsbericht ein und kommt damit einer aus dem Gutachten abgeleiteten Forderung des ENSI […]

Weiterlesen...

Die Technische Mitteilung vom 27.6.2013 handelt von den Berechnungsgrundlagen für die Geschiebeberechnungen unter der Berücksichtigung der unterschiedlichen Korngrössen des Geschiebes im Bereich der Aare im Unteren Aaretal. Für die Aare wird in eine mittlere Korngrösse von 18 mm angegeben. Von Seiten des KKW Beznau war am 19. Juli 2012 eine Geschiebeberechnung an das ENSI eingereicht […]

Weiterlesen...

Die Technische Mitteilung vom 12.4.2013 behandelt die Verklausungswahrscheinlichkeit bei extremem Hochwasser der Aare im Bereich von Beznau. Die Analyse zeigt eine Best-Estimate Modellierung der Verklausungswahrscheinlichkeit, wobei möglichst wirklichkeitsnahe Grössen verwendet wurden. In Abhängigkeit von der Grösse des Einzugsgebiets wird die effektive Schwemmholzmenge festgelegt. Anhand von Daten aus einem vergangenen Hochwasserereignis wird daraus die Längenverteilung der […]

Weiterlesen...

In der Technischen Mitteilung vom 11.12.2013 wird der Begriff Verklausung erläutert. Des Weiteren werden konstruktive Regeln zur Vermeidung von Verklausungen an Brücken beim KKW Beznau dargelegt sowie der Aufbau und die Lage der Oberwasserkanalbrücke beschrieben. Zudem wird die Fliessbehinderung der Brücke ohne Berücksichtigung einer Verklausung ermittelt, während anschliessend sowohl die Verklausungswahrscheinlichkeit als auch die Wasserstandhöhe […]

Weiterlesen...