Nach dem Unfall in Fukushima wurde die Forderung nach internationalen Sicherheitsstandards und deren unabhängiger Kontrolle laut. Die Schweiz und insbesondere das ENSI setzte sich für eine Nachrüstpflicht weltweit ein. Auch wenn die Sicherheitsprinzipien rechtlich nach wie vor nicht bindend sind: Der Reaktorunfall wurde zum Booster für ein neues Sicherheitsbewusstsein der internationalen Gemeinschaft.

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Als sich der folgenschwere Unfall in Fukushima ereignete, war sie die Vorsteherin des UVEK: Doris Leuthard. Anlässlich des zehnten Jahrestages der nuklearen Katastrophe erklärt sie, warum es unerlässlich war, die nukleare Sicherheit nach dem Unfall politisch zu begleiten, welche Rolle dem ENSI zukam und wie sich die Schweiz international positioniert hat.

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Der EU-Stresstest bestätigte damals: Die Schweizer Kernkraftwerke verfügen im internationalen Vergleich über eine hohe Sicherheit. Trotz dieser Erkenntnis ist es wichtig, stets aufmerksam zu bleiben, die Sicherheitsnachweise aktuell zu halten und Vorkommnissen systematisch auf den Grund zu gehen.

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Aktuell

Am 21. Januar 1969 sollte das Versuchsatomkraftwerk Lucens seinen Leistungsbetrieb aufnehmen. Als der Reaktor beim Hochfahren rund 40 Prozent seiner maximalen Leistung erreicht hatte, ereignete sich jedoch ein Unfall mit mehreren Explosionen. Diese Havarie war entscheidend für den weiteren Verlauf des Projektes.

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Thema

Öl-, Kohle-, Gas- und Kernkraftwerke haben eines gemeinsam: Sie wandeln Wasser in Dampf und Dampf in Strom um. Dafür wird der Dampf zuerst in grossen Druckbehältern oder in Dampferzeugern produziert und dann auf Turbinen geleitet. Bei Kernkraftwerken übernimmt das Wasser gleichzeitig mehrere wichtige Aufgaben.

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