Ausbreitung

Falls es zu einer Freisetzung von Radioaktivität kommt, muss das ENSI deren Konsequenzen beurteilen und gegebenenfalls Schutzmassnahmen empfehlen können. Mit Hilfe einer Ausbreitungsrechnung kann das ENSI vorhersagen, in welche Richtung sich eine radioaktive Wolke nach dem Austritt aus einer Kernanlage bewegt und welche Gebiete betroffen sind.

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News

Die Schweizer Notfallschutzpartner verfügen über neue Grundlagen, um die Massnahmen bei einem Störfall in einem Kernkraftwerk planen zu können. Eine breit zusammengesetzte Arbeitsgruppe hat im Auftrag des Bundesrates die bestehenden Referenzszenarien überprüft. Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI hat dazu drei neue Szenarien erarbeitet, die Unfälle wie in Fukushima und Tschernobyl abdecken.

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Gestützt auf Erkenntnisse aus Fukushima überprüft das ENSI den Umgang mit grossen Mengen an kontaminiertem Wasser. Es trifft zusammen mit weiteren Akteuren des Notfallschutzes verschiedene Massnahmen, um bei schweren Unfällen mit Freisetzung über den Wasserpfad die Überwachung und die Alarmierung zu verbessern.

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Hintergrundartikel

Bei einer ungeplanten Freisetzung von Radioaktivität kommt dem Schutz der Bevölkerung und der Lebensräume höchste Priorität zu. Dazu ist es wesentlich, die von der Radioaktivität gefährdeten Gebiete möglichst früh zu kennen. Vor Beginn einer Freisetzung von Radioaktivität (in der Vorphase) kann allerdings noch nicht auf Radioaktivitätsmessungen in der Umgebung zurückgegriffen werden. Daher muss die Gefährdung […]

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Dokumente

Diese Aktennotiz beschreibt die fachliche Überprüfung der Referenzszenarien basierend auf aktuellen probabilistischen Sicherheitsanalysen der schweizerischen Kernkraftwerke. Sie ist Teil der Arbeiten zur Umsetzung der Massnahme 14 aus dem Bericht der interdepartementalen Arbeitsgruppe zur Überprüfung der Notfallschutzmassnahmen bei Extremereignissen in der Schweiz (IDA NOMEX). Diese Aktennotiz beschreibt die fachliche Überprüfung der Referenzszenarien basierend auf aktuellen probabilistischen […]

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In umfassenden probabilistischen Sicherheitsanalysen wurden Unfallabläufe gestützt auf die bestehenden werksspezifischen Voraussetzungen (z. B. Schutzmassnahmen) von den KKW-Betreibern durchgerechnet. Darüber hinaus hat das ENSI drei zusätzliche Szenarien definiert, welche weit über die bisher betrachteten Abgaben von Radioaktivität hinausgehen und auch jene der Unfälle in Fukushima und Tschernobyl abdecken. Dabei ging es insbesondere darum, Szenarien mit […]

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