Etape 2 du plan sectoriel « Dépôts en couches géologiques profondes »

Auswahl von mindestens zwei Standorten

Zu einem geologischen Tiefenlager gehören auch Oberflächenanlagen. Die Oberflächenanlagen können innerhalb des sogenannten Planungsperimeters, d.h. bis zu einem Abstand von fünf Kilometern um die in Etappe 1 genehmigten Vorschläge geologischer Standortgebiete platziert werden. Zu Beginn der Etappe 2 legte die Nagra potenzielle Standortvorschläge für diese Oberflächenanlagen vor (NTB 11-01). Gegenwärtig erarbeitet sie in Zusammenarbeit mit den betroffenen Kantonen und Regionen Pläne für die genaue Lage und Ausgestaltung der Oberflächenanlagen (Regionale Partizipation).

Ausgehend von den geologischen Standortgebieten der Etappe 1 haben die Entsorgungspflichtigen potenzielle Standorte für die unterirdischen Lagerbereiche und die Oberflächenanlagen unter Berücksichtigung von Sicherheit und technischer Machbarkeit sowie raumplanerischen und sozioökonomischen Aspekten zu identifizieren und zu bewerten.

Von diesen Standorten schlagen sie mindestens je zwei Standorte für das HAA- und das SMA-Lager zur Aufnahme in den Sachplan als Zwischenergebnis vor. Die Entsorgungspflichtigen ergänzen dazu die in Etappe 1 vorgenommene kriterienbezogene Bewertung von Sicherheit und technischer Machbarkeit durch quantitative provisorische Sicherheitsanalysen gemäss den Vorgaben des ENSI (ENSI 33/075). Bereits vorher klärte die Nagra mit dem ENSI ab, welche ergänzenden Untersuchungen notwendig sind (NTB 10-01), um provisorische Sicherheitsanalysen und einen sicherheitstechnischen Vergleich zu erlauben. Das ENSI hat kam zum Schluss (ENSI 33/115), dass die verfügbaren geologischen Informationen zusammen mit den von der Nagra vorgeschlagenen zusätzlichen Untersuchungen und den vom ENSI geforderten Ergänzungen dafür ausreichen.

Die Auswahl wird von den Behörden (ENSI, EGT, KNS) überprüft und bei positiver Beurteilung vom Bundesrat genehmigt und in den Sachplan als Zwischenergebnis aufgenommen.

Das prüft das ENSI

Das ENSI, unterstützt von der Expertengruppe Geologische Tiefenlagerung EGT, überprüft und beurteilt die von den Entsorgungspflichtigen getroffene Auswahl aus sicherheitstechnischer Sicht. Die Resultate der provisorischen Sicherheitsanalysen werden anhand der Sicherheitsanforderungen der Richtlinie ENSI-G03 und der Anhänge I und III (Konzeptteil Sachplan) bewertet. Sie prüft auch für jeden Standort, ob die vorhandenen Kenntnisse und allfälligen Ungewissheiten die Durchführung einer provisorischen Sicherheitsanalyse erlauben. Die verwendeten geologischen Daten (z.B. Wirtgesteinsausdehnung, hydraulische Durchlässigkeit, erwartete hydraulische Gradienten, Geochemie) müssen die Situation am Standort adäquat wiedergeben und die vorhandenen Ungewissheiten berücksichtigen. Das Ergebnis der Überprüfung hält das ENSI in einem Gutachten fest. Die Kommission Nukleare Sicherheit KNS verfasst eine Stellungnahme zum Gutachten des ENSI. Das Bundesamt für Raumentwicklung ARE beurteilt die raumplanerischen Aspekte und das Bundesamt für Umwelt BAFU die Umweltaspekte.

Ermittlung des in der Vergleichsmethode verwendeten charakteristischen Dosisintervalls für einen Tiefenlagerstandort. Quelle: siehe Konzeptteil BFE S. 72
Ermittlung des in der Vergleichsmethode verwendeten charakteristischen Dosisintervalls für einen Tiefenlagerstandort. Quelle: Konzeptteil BFE S. 72

Dokumente des ENSI zu Etappe 2

Expertenberichte im Auftrag des ENSI zu Etappe 2

Sujet de pointe

Actualités

L’Inspection fédérale de la sécurité nucléaire IFSN publie son rapport d’évaluation sur la sécurité des domaines de stockage de longue durée de déchets radioactifs proposés par la Nagra dans le cadre de l’étape 2 du plan sectoriel «Dépôts en couches géologiques profondes». L’IFSN a déjà fait part des résultats de son évaluation en décembre 2016.

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Le Groupe d’experts Stockage géologique en profondeur (GESGP) a examiné la documentation de la Nagra pour le compte de l’IFSN et confirme que les données ne suffisent pas pour rétrécir le choix à deux domaines d’implantation. Simon Löw, professeur en ingénierie géologique à l’Institut géologique de l’EPF de Zurich, et président du GESGP, explique les raisons de la position du groupe d’experts.

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L’inspection fédérale de la sécurité nucléaire (IFSN) a reçu la documentation demandée à la Société coopérative nationale pour le stockage de déchets radioactifs (Nagra). Lors du contrôle des documents de la Nagra relatifs à l’étape 2 de la recherche de sites pour le dépôt en couches géologiques profondes, l’IFSN avait constaté que les fondements d’un indicateur n’étaient ni complets ni traçables. L’IFSN va donc procéder à l’examen des documents transmis.

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Documents

Exigences spécifiques applicables à la surveillance: Les exigences de surveillance qui s’appliquent au domaine des dépôts de stockage en couches géologiques profondes se distinguent fondamentalement de celles ayant cours pour les installations nucléaires en activité. Directives de l’IFSN: L’IFSN concrétise les exigences légales dans des directives et formule des objectifs de protection, des principes directeurs et des […]

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