Anne Eckhardt Scheck
Präsidentin

Anne Eckhardt Scheck
Anne Eckhardt (1962) ist schweizerisch-deutsche Doppelbürgerin. Sie studierte Biologie mit Hauptfach Biophysik und promovierte 1990 am Institut für Molekularbiologie und Biophysik der ETH Zürich. Später absolvierte sie unter anderem den Nachdiplomkurs Risiko und Sicherheit der ETH Zürich, der EPF Lausanne und der Universität St. Gallen.
Zwischen 1990 und 2007 war Anne Eckhardt bei Basler & Hofmann, Ingenieure und Planer AG, Zürich, angestellt. Dort arbeitete sie als Beraterin und Projektleiterin in den Bereichen Risiken technischer Systeme, Naturgefahren, Chancen und Risiken neuer Technologien sowie Risikokommunikation. Seit Ende der 1990er Jahre baute sie den Fachbereich “Technik und Gesellschaft” auf, den sie auch leitete.
Nebenberuflich wirkte Anne Eckhardt in verschiedenen Kommissionen und Expertengruppen mit: Von 1997 bis 2000 und 2005 bis 2007 war sie Mitglied der Eidgenössischen Kommission für die Sicherheit von Kernanlagen (KSA). Von 1999 bis 2002 arbeitete sie in der Expertengruppe Entsorgungskonzepte für radioaktive Abfälle (EKRA) mit, die das Konzept der geologischen Tiefenlagerung für radioaktive Abfälle entwickelte. 2000 bis 2002 war sie Mitglied der Kantonalen Fachgruppe Wellenberg.
2007 gründete Anne Eckhardt die risicare GmbH, wo sie bis heute als Geschäftsführerin und Projektleiterin arbeitet. Seither führte sie ein breites Spektrum von Projekten zu neuen Technologien, der Sicherheit technischer Systeme und Naturgefahren durch. Themenschwerpunkte liegen bei der Erdbebensicherheit, der Sicherheit von Verkehrssystemen sowie bei Chancen und Risiken neuer biotechnischer Entwicklungen. Auftraggeber von risicare sind vor allem Einrichtungen der öffentlichen Hand.
Anne Eckhardt ist seit 2008 im ENSI-Rat und seit 1. Januar 2012 Präsidentin.

