Der EU-Stresstest hat bereits eine Verbesserung der Sicherheit der Kernkraftwerke in Europa bewirkt. Nun soll ein Follow-up stattfinden. Darin waren sich die Teilnehmenden des zweiten Public Meetings in Brüssel einig. Die Ausgestaltung der Folgearbeiten soll nun an die Hand genommen werden.
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Der Peer Review des Schweizer Länderberichts zum EU-Stresstest hat den Schweizer Kernkraftwerken gute Noten gegeben. Im Interview sagt Bojan Tomic, Leiter des Peer Review Teams, dass die Schweizer Kraftwerke trotz des Alters gewisser Anlagen, in vielen Fällen über hohe Sicherheitsmargen bei Extremereignissen verfügen. Er sieht unter anderem das ständige Nachrüsten als Ursache dafür.
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Die European Nuclear Safety Regulators Group ENSREG und die EU-Kommission haben sich auf einen Aktionsplan für die Umsetzung der Resultate aus dem EU-Stresstest geeinigt. Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI wird sich an der Umsetzung der Resultate des Stresstests beteiligen. Das genaue Vorgehen wird von einer Taskforce ausgearbeitet.
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Auch die Experten der ENSREG erteilen den Schweizer Kernkraftwerken gute Noten. In ihrer Beurteilung des Länderberichts Schweiz zum EU-Stresstest kommen die EU-Sachverständigen zum Schluss, dass die Schweizer Kernkraftwerke die internationalen Sicherheitsanforderungen in allen Bereichen erfüllen.
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Die European Nuclear Safety Regulator Group (ENSREG) und die Europäische Kommission laden zur zweiten öffentlichen Veranstaltung zum EU-Stresstest ein. Diese wird am Dienstag, 8. Mai 2012 wiederum in Brüssel stattfinden. Eingeladen ist, wer sich für das Thema interessiert. Die Anmeldefrist ist der 1. Mai 2012.
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„Das ENSI hat als zuständige Aufsichtsbehörde in der Schweiz schnell und zielgerichtet auf die Ereignisse von Fukushima reagiert.“ Zu diesem Schluss kommt die Kommission für nukleare Sicherheit KNS in ihrem Bericht zu den Folgemassnahmen in der Schweiz. Mit den formulierten Empfehlungen bestätigt die KNS die Stossrichtung des ENSI.
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Ein achtköpfiges internationales Expertenteam hat im Rahmen des EU-Stresstests während der letzten vier Tage die Schweiz besucht. Auf dem Programm stand unter anderem ein Augenschein im Kernkraftwerk Beznau und im Notfall-Lager Reitnau. Das Expertenteam beurteilt den Schweizer Länderbericht.
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Der Aktionsplan für das laufende Jahr umfasst 29 Punkte zu Themen wie Erdbeben, Überflutung, extreme Wetterbedingungen, Verlust der Stromversorgung, Verlust der ultimativen Wärmesenke und der Kühlmittelversorgung, Containment-Druckentlastung, Notfallmanagement sowie internationale Aufsicht und Kooperation.
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Ziel der Schwerpunktinspektion war es, eine Bestandsaufnahme der in den Schweizer Kernkraftwerken installierten Venting-Systeme vorzunehmen. Weiter sollte durch die Inspektion geprüft werden, ob die Anforderungen, die sich aus den Erkenntnissen der Ereignisse aus Fukushima ergeben haben, erfüllt sind.
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Verfügung zum EU-Stresstest an das KKW Gösgen vom 10. Januar 2012 (PDF, 0.5 MB)
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