Kernkraftwerk Mühleberg

Typ: Siedewasserreaktor

Kommerzielle Inbetriebnahme: 1972

Thermische Nennleistung des Reaktors: 1097 MW

Elektrische Bruttoleistung: 390 MWe

Elektrische Nettoleistung: 373 MWe

Vorkommnisse im KKW Mühleberg

Der Druckbehälter des Reaktors 3 des belgischen Kernkraftwerks Doel weist offenbar Fertigungsfehler auf. Da der Reaktordruckbehälter in Mühleberg vom selben Hersteller stammt, hat das ENSI von der BKW Informationen angefordert. Zudem will das ENSI von Leibstadt Informationen über die Herstellung des Druckbehälters. Beide KKW sind seit Anfang August wegen der Jahresrevision ausser Betrieb.

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Am 1. April 2011 hatte das ENSI als Folgemassnahme aus dem Reaktorunfall im japanischen Fukushima verfügt, dass die Schweizer Kernkraftwerksbetreiber bis Ende Juni 2011 den Nachweis für die Beherrschung eines sehr unwahrscheinlichen Extrem-Hochwassers erbringen müssen. Um diesen Nachweis zu führen hat das KKW Mühleberg von der ETH Zürich Modellversuche durchführen lassen. Diese Versuche führten zur […]

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Beim Wiederanfahren nach dem Revisionsstillstand wurden bei 15% Reaktorleistung die von der Technischen Spezifikation geforderten Funktionsprüfungen des Reaktorkernisolations-Kühlsystems durchgeführt. Nachdem die Prüfung bei der einen Redundanz erfolgreich war, musste die Prüfung bei der anderen Redundanz wegen einer Störung am Drehzahlregler abgebrochen werden. Ursache war eine elektromagnetische Beeinflussung durch einen benachbarten Motor. Während des Revisionsstillstands waren […]

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Im KKW Mühleberg wurde während der bis zum 8. September 2009 dauernden Jahresrevision das Antriebssystem einer Speisewasserpumpe modernisiert. Nach dem Wiederanfahren der Anlage führte das KKM in Zusammenarbeit mit dem Lieferanten umfangreiche Tests durch. Bei einem Testsschritt wurde der Ausfall einer Speisewasserpumpe simuliert, der durch den Start einer Reservepumpe hätte kompensiert werden sollen. Aufgrund eines […]

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Während des Leistungsbetriebs wird die Verfügbarkeit der Schnellabschaltfunktion periodisch geprüft, indem nacheinander die Schnellabschaltfunktion einzelner Steuerstäbe ausgelöst wird. Die Steuerstäbe werden mit Wasser aus dem Primärkreislauf angetrieben. So lange das Auslösesignal nicht manuell zurückgesetzt wird, fliesst das Antriebswasser in einen Auffangbehälter. Weil die Betriebsmannschaft bei einem Steuerstab das Auslösesignal verspätet zurücksetzte, stieg der Füllstand im […]

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